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Kirche St. Theodul

Die Kirche St. Theodul steht zwischen Bahnhof, Hotels und Einkaufszentrum versteckt und doch mitten im Geschehen von Davos Dorf. Seit Jahrhunderten dient sie den Menschen als Ort der Zuflucht, der Stille, des Feierns und des Trauerns. Tief im Innern bewahrt die Kirche einen kostbaren Schatz: den Freskenraum aus dem 14. Jahrhundert. Die Tür zum Freskenraum befindet sich links hinter der Kanzel.


Der Seiteneingang der Kirche ist täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Die Kirche St. Theodul liegt entlang der Route des Jakobsweg von Müstair nach Disentis. Der Pilgerstempel befindet sich im Freskenraum.

Kirchenführungen

Während der Saison werden öffentliche Führungen durch die Kirche St. Theodul und den Freskenraum angeboten.


Die nächsten Termine:

    • Sonntag, 14. Juli 2019
    • Sonntag, 28. Juli 2019

Die Zeit der Führungen ist jeweils um 17.00 Uhr.


Eine Anmeldung ist nur für Gruppen erforderlich. Zusätzliche Führungen auf Anfrage.


Informationen:

Susi Teufen-Prader

081 416 46 65 / 079 595 10 91

steufen@sunrise.ch

Baugeschichte der Kirche

1289-1401: Bau der Kirche St. Theodul; heute ist von dieser ersten im romanischen Stil erbauten Kirche nur noch der Freskenraum erhalten, der damals als Chorraum diente.
1514: Bau des Hauptschiffes der heutigen Kirche St. Theodul im spätgotischen Stil.
1528: Davos wird reformiert.
1913: Bau des südlichen Seitenschiffs.
1987: Anbau der „Chilchastuba“ an die nördliche Seite des Hauptschiffs.

Die Glocken

Der Turm ist mit vier Glocken ausgestattet. Drei davon wurden im 1893 in der Glockengiesserei der Gebrüder Theuss in Felsberg angefertigt. Eine stammt aus dem Jahr 1959 von der Firma Rütschi in Aarau.

An den normalen Werktagen läutet jeweils eine Glocke vormittags um 11 und eine abends um 18 Uhr. Am Samstagabend wird der Sonntag um 18 Uhr mit allen vier Glocken eingeläutet, ebenso ertönt das volle Geläut am Vorabend grosser Feiertage. Am Sonntagmorgen erklingt das Glockengeläut um 9 Uhr, um den bevorstehenden Gottesdienst um 10 Uhr anzuzeigen. Am Vortag einer Beerdigung wird um 12 Uhr "Schiedig" (Abschied) geläutet.

Die Orgel

Im Jahr 1970 wurde die Orgel von der Firma Kuhn in Männedorf hergestellt und im Chorraum der Kirche St. Theodul eingebaut.

Sie besteht aus 985 Pfeifen, die grösste misst 2,4 Meter, die kleinste sechs Millimeter. Die Orgel hat insgesamt 15 Register.

Die vorherige Orgel mit dem Gehäuse aus der Barockzeit wurde 1973 an die Kirchgemeinde Sils im Domleschg verkauft.


Ortsplan